Thema des Urmensch-Museums in Steinheim a. d. M. sind bedeutende Funde pleistozäner Säugetiere sowie der Fund des Schädels des Homo steinheimensis 1933. Es handelt es sich um den am vollständigsten erhaltenen Urmenschenschädel aus Deutschland. Der Schädel lag in sandigen Ablagerungen unterhalb der...
Quartäre Ablagerungen (Pleistozän, Holozän) treten in ganz Baden-Württemberg auf. Vorherrschend sind Glazialsedimente (Gletscherablagerungen), periglaziale (z. B. Löss) sowie warmzeitliche Ablagerungen (z. B. Sinterkalk). Hinzu kommen Fluss- und Seesedimente (fluvial und limnisch).
Die einzigartige Schwarzwaldlandschaft des Präger Kessels ist während der letzten Eiszeit entstanden, als aus verschiedenen Richtungen mehrere Gletscher zusammenflossen. Das Eis konnte nicht ins Tal der Wiese abfließen, da dieses bereits durch den großen Wiesetalgletscher blockiert war. So kam es...
Im Keuperbergland Baden-Württembergs und den Neckar- und Tauber-Gäuplatten streichen die Steigerwald- (Untere Bunter Mergel), Hassberg- (Kieselsandstein) und Mainhardt-Formation (Obere Bunte Mergel) aus. Dabei bilden die Tonsteine die Gleitflächen (Gleithorizonte) der Massenbewegungen (Rutschung).
In den Bergländern westlich und nördlich des Bodensees finden sich innerhalb des Jungmoränen-Hügellands Schotter und Gletschersedimente älterer Eiszeiten. Darauf haben sich meist Parabraunerden entwickelt. An Steilhängen gibt es A/C-Böden.