Der Aufschluss eines kleinen Tuffschlots an der Neuffener Steige, in dem Kalksteine der Untere-Felsenkalke‑Formation abgebaut wurden, zählt zu den klassischen Aufschlüssen des Urach-Kirchheimer-Vulkangebiets. Er zeigt den scharfen Kontakt zwischen den dunkelgrauen Tuffen des Vulkanschlots und den...
Der Uracher Wasserfall auf der Schwäbischen Alb befindet sich südwestlich von Bad Urach. Der Brühlbach hat am oberen Talschluss eine große Kalktuffterrasse geschaffen, über die er 37 m im freien Fall in die Tiefe stürzt. Darunter fließt er weitere gut 50 m mit kleinen Gefällestufen über...
Der Gütersteiner Wasserfall liegt westlich von Bad Urach. Oberhalb des Wasserfalls entspringt eine Karstquelle im Niveau der Unteren Felsenkalk-Formation (Unterer Oberjura). Aus dem karbonatreichen Quellwasser fällt nach dem Austritt an die Oberfläche Kalktuff aus und der Bach läuft auf einer sich...
Im oberen Wiesaztal bei Sonnenbühl-Genkingen hat das kalkhaltige Wasser der Wiesaz drei große Kalktuffterrassen aufgebaut. Die Quellen entspringen zumeist als Schichtquellen im Grenzbereich der Impressamergel- und der Wohlgeschichtete-Kalke-Formation. Die Kalktuffe wurden bis 1975 in mehreren...
Der Neidlinger Wasserfall liegt ca. 2 km südlich der Ortsmitte von Neidlingen. Der östliche Quellast der Lindach bildet hier unweit seiner Quelle durch Kalkausfällung einen insgesamt über 15 m hohen Wasserfall mit mehrere Meter mächtigen Kalktuffterrassen sowie Steine und Dürrholz überwachsenden...
Bei dem kleinen Weiler Wimsen auf der Schwäbischen Alb bei Hayingen liegt der Eingang zur Friedrichshöhle, eine mit dem Boot befahrbare aktive Wasserhöhle. Die vom Höhlenbach durchflossene 1260 m lange Höhle entstand in der Oberjura-Massenkalk-Formation. Das Einzugsgebiet des Höhlenbachs beträgt ca...
Der „Hohle Fels“ öffnet sich am Fuß einer Felsnadel aus Oberem Massenkalk (Oberjura) im Achtal zwischen Schelklingen und Blaubeuren. Die Höhle ist eine der größten Höhlenhallen der Schwäbischen Alb und von großer Bedeutung für die Archäologie (Funde aus Alt- und Jungsteinzeit, Bronzezeit und...
Auf der verkarsteten, aus Oberjuragestein aufgebauten Schwäbischen Alb sind Höhlen kein seltenes Phänomen. Sehr bekannt ist die Bärenhöhle bei Sonnenbühl-Erpfingen aufgrund der beeinduckenden Fülle an Tropfsteinen und der dort gefundenen Knochen des Höhlenbären. Die Höhle entstand im Unteren...
Die Kolbinger Höhle gilt als eine der bedeutendsten und größten Höhlen der südwestlichen Alb. Sie entstand in den Felsenkalken des Oberjuras und kann heute zu einem Drittel der Länge begangen werden. Über eine Treppe gelangt der Besucher zuerst in eine große Halle, den „Stephansdom“, von dem aus...
Die Laichinger Tiefenhöhle auf der Schwäbischen Alb gilt als die tiefste öffentlich zugängliche Schachthöhle Deutschlands. Die 80 m tiefe Höhle besitzt Höhlengänge mit einer Länge von etwa 1300 m, davon sind rund 330 m für Besucher zugänglich. Die Höhle reicht geologisch vom dolomitisch...