Ausgangsmaterial der Böden im Hegau sind Vulkanite (Phonolith, Foidit, Deckentuffe) würmzeitliche Glazialsedimente und tertiäre Juranagelfluh bzw., die aus diesen Gesteinen hervorgegangenenen Fließerden. Bestimmendes Landschaftselement sind die vielen Bergkegel vulkanischen Ursprungs wie der...
Die Rutschung „Sipplinger Dreieck“ ist eine morphologische Einbuchtung am Überlinger See (Bodensee, Alpenvorland). Nach Abschmelzen der Gletscher der Würmeiszeit blieb die Steiluferlandschaft zurück, die noch immer von Rutschungen (auf Unterer (USM) und Oberer Süßwassermolasse (OSM)) betroffen ist.
Das Gründlenried befindet sich bei Kißlegg im Westallgäuer Hügelland. Das Zentrum wird von einem ausgedehnten Hochmoor eingenommen. Hier wurden bis über 6 m mächtige Torfe erbohrt. Zwei trichterförmige Schlucklöcher im Zentralbereich sind mit einem Quellgebiet und Quelltopf am südlichen Rand des...
Das Pfrunger Ried zwischen Wilhelmsdorf und Ostrach umfasst eine Moorlandschaft von ca. 2600 ha. Es liegt in einem ca. 9 km langen und bis 3 km breiten Becken, das von einer Zunge des Rheingletschers während der letzten Eiszeit ausgehobelt wurde. Das Becken wird durch Endmoränen abgeriegelt.
Der schon von Weitem sichtbare Aussichtsturm südöstlich des Ortes Owingen Hohenbodman geht auf einen Bergfried der ehemaligen und gleichnamigen Burg Hohenbodman aus dem 11. Jahrhundert zurück. Von dem 37 m hohen Turm, der auf Grund seines weißen Anstrichs auch als "Mehlsack" bezeichnet...
Der Höchsten westlich von Ravensburg bildet mit 838 m ü. NHN die höchste Erhebung im Alpenvorland zwischen Bodensee und Donau. Der Aussichtspavillion bietet einen ausgezeichneten Überblick über das umgebende Jungmoränen-Hügelland mit seinen glazialen Becken und Endmoränenzügen. Der Bergzug ist aus...