Im Oberjuragestein der Ostalb finden sich zahlreiche Karsthöhlen unterschiedlichster Größenordnnung. Bekannt sind z. B. die Große Scheuer bei Heubach oder das Mordloch bei Böhmenkirch.
Die Nonnenhöhle nordwestlich von Tuttlingen liegt am Talausgang des Faulenbachtals bei Wurmlingen. Sie ist im Unteren Massenkalk des Oberjuras entstanden. Die Höhle wurde künstlich erweitert und diente in Notzeiten (Bauernkrieg) den Nonnen des Wurmlinger Frauenklosters als Unterschlupf. Etwa 700 m...
Südwestlich von Freiburg liegt im Süden der Schönberggruppe nordöstlich von Ehrenstetten der Ölberg. Am Steilhang bauen sich aus den oolithischen Kalk- und Kalkmergelsteinen der Hauptrogenstein-Formation des Mitteljuras steile Felswände auf. Etwa 30 m über dem heutigen Niveau der Möhlin liegen...
Auch im Buntsandstein des Odenwalds und Schwarzwalds haben sich einzelne Höhlen gebildet. Sie entstanden meist als Verwitterungsbildungen im Grenzbereich unterschiedlich harter Gesteinsschichten und stehen als Naturdenkmale oder als offene Felsbildungen unter Schutz. Beispiele sind das Meutersloch...
Wo der Lausheimer Bach nördlich von Stühlingen-Grimmelshofen in die Wutach mündet hat sich eine Kalktuffhöhle (Sinterhöhle) gebildet. Durch einen schmalen Eingang erreicht man einen Hohlraum von rund 4 m Durchmesser, der sich domartig nach oben wölbt. Im hinteren Bereich gibt es zwei kurze...
Die Höllenlöcher im obersten Traufbereich bei Dettingen an der Erms sind bis 100 m lange Abrissklüfte, an denen sich größere, im Schichtverband erhaltene Schollen oder Felstürme auf Grund von Subrosion im mergeligen Untergrund vom anstehenden Albkörper gelöst haben und in geologischen Zeiträumen...
Der Aachtopf ist die am stärksten schüttende Karstquelle Deutschlands. Das Wasser stammt größtenteils aus Versickerungsstellen der Donau zwischen Fridingen und Immendingen. Auf seinem unterirdischen Weg löst das Wasser jährlich einige 1000 Kubikmeter Kalkstein.
Der Blautopf ist die zweitgrößte Karstquelle der Schwäbischen Alb. Er liegt im Scheitelbereich einer Flussschlinge des ehemaligen Donautals im Ortsbereich von Blaubeuren. Der trichterförmige Quelltopf führt weiter in eine Wasserhöhle in den Kalksteinen der Untere-Felsenkalke-Formation.
2002 wurde im Brudertal rund um den Petersfels ein Eiszeitpark eingerichtet, wobei eine größere Informationsstation, lehrreiche Tafeln, ein Steingarten mit „eiszeitlicher Tundrenvegetation“ und schön geführte Pfade den Weg zu den „Rentierjägern des Brudertals“ bereiten.
Der Rulamanweg im Föhrental auf der Schwäbischen Alb bei Bad Urach-Wittlingen lädt zu einer Zeitreise zurück in die Steinzeit ein. Der Lehrpfad durchmisst mit jedem Meter eine Zeitspanne von 1000 Jahren und endet in der Zeit vor 500 000 Jahren. Auf insgesamt fünf ausführlichen Tafeln und Stationen...